Process Performance Index (Ppk)


O'PEEP'S ERKLÄRUNG VON PPK

Stell dir vor, Dein Auto ist ziemlich groß und Du musst es immer in Deiner ziemlich kleinen Garage parken. Kommt es dabei gelegentlich zu Kratzern? Parkst Du manchmal näher an der einen oder an der anderen Wand? Sowohl Cpk als auch Ppk zeigen Dir, wie gut Du Dein Auto mittig zwischen den Wänden parkst. Cpk reflektiert, wie gut Du heute Nachmittag mit Deinem Parkmanövern die Passanten beeindruckst. Der Ppk-Wert hingegen spiegelt die Wahrscheinlichkeit wider, längerfristig Dein Auto zu verkratzen: Bei Eis im Winter, bei Nebel im Herbst und samstagnachts…

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Der Ppk-Index vergleicht den Abstand von der Prozessmitte zu der am nächsten liegenden Spezifikationsgrenze und zur Prozessstreuung. 

Je größer der Ppk-Wert ist, desto besser passt der Prozess in die Spezifikationsgrenzen. Dahinter steckt das Konzept, dass natürlich der Prozess, der sehr eng um den Zielwert herum streut, leistungsfähiger ist als der Prozess, der sehr breit streut. Schau Dir die beiden Prozesse unten an: Prozess A ist besser als Prozess B, obwohl durch Aussortierung von schlechten Teilen in beiden Prozessen die gleiche Anzahl von "Out of Specification Events" auftritt.

PPK VERSTEHEN

Dieses Diagramm über die Normalverteilung, die Gauß-Kurve, erklärt, was was in der Prozessfähigkeit ist.  Hier ein Beispiel zur Berechnung von cpk.

Ein Blick auf die Diagramme: Der Ppk-Wert hängt einerseits davon ab, wo der Mittelpunkt der Verteilung im Verhältnis zu den Spezifikationsgrenzen liegt. Anderseits wird er durch die Prozess-Streuung der Verteilung, durch die Standardabweichung bestimmt. Und zwar:

  • Je enger der Prozess an der Mitte der Spezifikationsgrenzen streut, desto besser ist der Ppk-Wert. 
  • Je geringer die Streuung, desto besser der Ppk-Wert.

Diese Normalverteilungsdiagramme visualisieren die Prozessfähigkeit in Abhängigkeit von der Streuung der Verteilungs- und Spezifikationsgrenzen, der oberen und unteren Spezifikationsgrenze.

WOFÜR STEHT PPK

"Pp" steht für Process Performance (Prozess Performance). Das "k" kommt aus dem Japanischen und bedeutet "Katayori" für Bias.

PPK, PROZESSAUSBEUTE, YIELD, AUSSCHUSS, PPM

Ist ein Prozess normal verteilt, so sagen der Ppk-Wert und die Prozessausbeute das gleiche aus. Auch Messgrößen wie Yield, Ausschuss und PPM (parts per million) beschreiben die Prozessfähigkeit. Allerdings sagt uns nur der Ppk-Wert, wie stark der Prozess tatsächlich streut. Alle anderen Messgrößen für Ausschuss können nicht unterscheiden, ob Schlechtteile einfach aussortiert wurden. 
Ein Ppk von 1,33 bedeutet beispielsweise, dass weniger als 0,01 % der Gesamtproduktion Ausschuss ist. Unsere Tabelle hilft bei der Umrechnung.

 

Cpk korreliert mit der Prozessausbeute, die wiederum mit der DPMO korreliert. Sie können cpk in Prozessausbeute umrechnen. Diese Tabelle verwenden.


ANNAHMEN FÜR DIE PPK BERECHNUNG

  • Die Daten sind repräsentativ für den Prozess. Es wurden keine Datenpunkte aussortiert.
  • Der Prozess ist stabil (keine speziellen Ursachen)
  • Die Daten sind normalverteilt

WIE BERECHNET MAN PPK 

Calculate Cpk Critical process capability. Use this formula. The equation is about Lower and Upper Specification Limit.

WIE UNTERSCHEIDET MAN CPK UND PPK?

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FÜR MINITAB-BENUTZER

Die Statistiksoftware berücksichtigt nicht, ob Prozessdaten lang- oder kurzfristig sind. Minitab geht von langfristiger Variation aus und interpretiert Deine Daten entsprechend:

 

 

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